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Doppel D

Doppel D

Sich das plakativ bayerische “Mia san Mia!” zu eigen zu machen, es um 180 Grad zu drehen und demonstrativ wieder auszuspucken, steht exemplarisch für “Doppel D”. Mittlerweile nicht mehr nur wegen ihrer phänomenal einzigartigen Beats und ihren hervorragenden Livequalitäten, sondern auch wegen ihrer Aussage sind “Doppel D” nicht mehr nur dem bayerischen Untergrund ein Begriff. Als “Bayerischen Rap” bezeichnen Monaco Fränzn, Gräm Grämsn und DJ Spliff ihre Musik. Natürlich kokettiert “Doppel D“ mit Klischees, die den Bayern nachgesagt werden. Trotzdem wird weder ein dümmliches „Sepperltum“ verkörpert noch in den Reihen der Traditionalisten marschiert. “Doppel D” ist vielmehr ständig auf der Suche nach dem dahinter versteckten bayerischen Lebensgefühl. Das finden die Drei irgendwo zwischen dem aufbrausend kritischen Grantler-Dasein und der vielfach erwähnten, stoischen Bierruhe. Die D’s stehen für ein aufgeklärtes Bayern, ein Bayern, das fernab jeglicher medialer Darstellungen und festgesetzten Bildern in den Köpfen der Deutschen, aber auch in den Köpfen vieler Bayern selbst existiert.
Ende 2001 gründen der in Niederbayern aufgewachsene Wahlmünchner Monaco Fränzn und der Dingolfinger DJ Spliff „Doppel D“. Der Bandgedanke steht für beide von Anfang an im Vordergrund. „Doppel D“ ist es wichtig, keine Zusammenstellung von einzelnen Rappern, sondern eine Einheit zu sein. Bald merken sie aber, dass dazu noch ein Stück fehlt. 2004 holen Monaco Fränzn und DJ Spliff den Hengersberger Gräm Grämsn in die Band. „Doppel D“ ist komplett. 2005 veröffentlichen sie ihre Mini-LP „A Schnitzl’, bitte!“ im Eigenvertrieb. Zum ersten Mal schreibt sich eine Rap-Gruppe ihre bayerischen Wurzeln auf die Fahne, was sich nicht nur durch den Dialekt ausdrückt, sondern besonders auch durch die Suche nach dem „Bayerisch sein“ in den Texten. Die Radiosingle „In meim Jargon“ schafft es auf Platz 1 in den M 94,5 Charts. Gleich im Spätsommer legen „Doppel D“ nach und liefern mit „I war am Volksfest“ den inoffiziellen Soundtrack zur Volksfestsaison, was sie 2006 mit „So dicht!“ wiederholen. „So dicht!“ ist wieder Nummer 1 bei M 94,5. Im Frühling 2007 geht die Suche nach dem bayerischen Lebensgefühl auf dem Mixtape „Paid Zäid“ weiter. Es handelt sich um eine Zusammenstellung diverser Remixe sowie einiger neuer Songs, darunter die Unplugged Versionen von „Do schau her“ und „Mia Samma“ - Zither und Beatbox. Die Zither bei Doppel D spielt übrigens ganz ohne jeden Künstlernamen - Florian Liebl.